Manteltarifvertrag für das hotel- und gaststättengewerbe in nordrhein-westfalen

Die Beziehungen zwischen den Verhandlungsparteien in der Branche beschränken sich weitgehend auf die klassischen Fragen der Bezahlung und Arbeitszeit. Die institutionalisierte Zusammenarbeit – sei es in Form von Tarifverhandlungen oder in Form von Betriebsräten – ist begrenzt. Die Arbeitsbeziehungen im HORECA-Sektor zeichnen sich dadurch aus, dass die institutionalisierte Zusammenarbeit – sei es in Form von Tarifverhandlungen oder in Form von Betriebsräten – begrenzt ist. Während fast die Hälfte der Beschäftigten tarifgebunden sind, arbeitet nur eine kleine Minderheit der Arbeitnehmer in Betrieben, in denen ein Betriebsrat niedergelassen ist. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass viele Arbeitsplätze klein sind und die Erwerbsbevölkerung stark fragmentiert ist. Dies macht es für die Gewerkschaft besonders schwierig, eine nachhaltige Präsenz in einer großen Zahl von Betrieben aufzubauen. Der mit Abstand größte Arbeitgeber- und Gewerbeverein ist die DEHOGA, die kleine und mittlere Unternehmen vertritt, von denen sich in den letzten Jahren eine unbekannte, aber vermutlich wachsende Zahl entschieden hat, sich aus den sektoralen Tarifverhandlungen zurückzunehmen. Der sektorale Dialog zwischen den Verhandlungsparteien ist begrenzt und durch deutliche Unterschiede zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern in einigen Kernfragen gekennzeichnet, insbesondere bei geringfügigen Teilzeitarbeitsplätzen, niedrigen Löhnen und der Einführung von Mindestlöhnen. BdS hat keine OT-Mitgliedschaft. Seit 2010 erlaubt der BdS seinen Mitgliedern, alternativ Einzelarbeitgeberverträge mit der NGG abzuschließen. Arbeitsbedingte Belastungen durch Zeitdruck gehören zu den größten Gefahren, die von der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) gemeldet werden. Ein wesentlicher Grund für Stress ist laut NGG die Unterbesetzung.

Die Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe sind ebenfalls erheblichen ergonomischen Risiken ausgesetzt, die mit körperlichen Belastungen verbunden sind, die durch permanentes Stehen und Gehen und Arbeiten in heißen und kalten Umgebungen sowie der Exposition gegenüber Feuchtigkeit und Feuchtigkeit verursacht werden. Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 hat die Bundesregierung die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen gesenkt. Die Steuerersparnisse sollten Investitionen in Beschäftigung, berufliche Weiterbildung und Gehälter ankurbeln. Dieser Schritt wurde von DEHOGA begrüßt. Die NGG kritisierte diese Steuersenkung und erklärte, entgegen den Ankündigungen der Hotellerie seien die Steuerersparnisse nicht wie geplant investiert worden. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ist der Dachverband von 17 DEHOGA-Organisationen auf Länderebene und drei erblichen Arbeitgeberverbänden aus der Hotellerie, Autobahnrestaurants und internationalen Caterern. Bei den Systemen der Gastronomie gibt es einige Überschneidungen mit dem BdS, wie unten erwähnt. DEHOGA (nationale Ebene) vertritt etwa 75.000 Mitgliedsunternehmen. Es ist nicht möglich, Fakten über die Anzahl der erfassten Mitarbeiter oder den Mitgliederanteil von Unternehmen in allen Unternehmen zu liefern. Selbstbeschäftigte, die ein kleines Unternehmen besitzen, können Mitglieder der DEHOGA werden. Die Mitgliedschaft findet in einer der 17 regionalen DEHOGA-Organisationen statt.

Sie sind nicht gewerkschaftlich organisiert und daher nicht tarifgebunden. Bei den Systemen, die einen Teilsektor bewirtschaften, ist die Situation etwas anders. Laut BdS stieg zwischen 2004 und 2008 (neueste Zahlen verfügbar) die Zahl der Lehrstellen weiter an. Der Grund ist laut NGG in der Expansion der Branche und insbesondere in der verstärkten Ausbildungstätigkeit bei McDonalds zu sehen.