14 ustg rechnung muster

An sog. Kleinbetragsrechnungen werden deutlich geringere Anforderungen gestellt. Als Kleinbetragsrechnungen gelten Rechnungen, die einen Betrag von 250 Euro brutto nicht übersteigen. Auf diesen Rechnungen müssen nicht alle in § 14 UStG aufgeführten Angaben enthalten sein. Stattdessen genügen nach § 33 UStDV folgende Informationen: Laut § 14 soll die Rechnung aus Gründen der eindeutigen Identifikation mit einer fortlaufenden Nummer versehen sein. Diese Nummer darf durch eine oder auch mehrere Zahlenreihen dargestellt werden. In der Durchführungsordnung des UStG (§33 UstDV) gibt es jedoch Ausnahmen für Kleinbetragsrechnungen unter 250 Euro. im Rahmen eines weltweiten Abrechnungssystems verschiedener, in unterschiedlichen Ländern angesiedelter Konzerngesellschaften nur ein fortlaufender Nummernkreis verwendet wird; Sie wussten bisher nicht, dass auch für sogenannte Kleinstbeträge eine Rechnung erstellt werden soll? Zwar können Unternehmer hierbei auf gewisse Angaben verzichten, jedoch nur, solange die Rechnungssumme nicht höher als 150€ ist. Wenn Sie eine Rechnung mit diesem Muster als dieser Rechnungsvorlage schreiben, können Sie sicher gehen, keine Pflichtangaben auszulassen. Achtung! In Deutschland gelten andere Regelungen als bei der sogenannten Kleinstbetragsrechnung in das EU-Ausland. In diesem Fall gelten Sonderregelungen.

Diese können Sie hier nachlesen. Wird eine Rechnung nicht durch den leistenden Unternehmer, sondern durch den Leistungsempfänger erstellt (sog. Gutschrift), muss sie die Angabe „Gutschrift“ enthalten. Die Abrechnung per Gutschrift muss zuvor vereinbart worden sein. Widerspricht der leistende Unternehmer einer (vereinbarten) Gutschrift, gilt sie nicht mehr als Rechnung. die Rechnungsnummerierung auf einzelne Abrechnungs- und Nummernkreise heruntergebrochen wird. Dabei muss allerdings gewährleistet sein, dass die jeweilige Rechnung leicht und einwandfrei dem jeweiligen Nummernkreis zugeordnet werden kann (z. B. durch Vergabe einer bestimmten Klassifizierung für einen Nummernkreis) und die Rechnungsnummer einmalig ist. Unter diesen Voraussetzungen sind Nummernkreise für zeitlich, geographisch oder organisatorisch abgegrenzte Bereiche zulässig, z. B. für Zeiträume (Monate, Wochen, Tage), verschiedene Filialen, Betriebsstätten einschließlich Organgesellschaften oder Bestandsobjekte.

Der Unternehmer kann aber auch für jeden Kunden einen eigenen Nummern­kreis einrichten, bei dem sich die Rechnungsnummer aus Kundennummer und einer fortlaufenden Nummer zusammensetzt (z. B. 4321-1, 4321-2 usw.); Die Aufbewahrungsfrist für Rechnungen liegen bei 10 Jahren. Wenn es um private Angelegenheit geht, beispielsweise Handwerksrechnungen oder Notarrechnungen, die mit einem Grundstück oder Gebäude zusammenhängen, so sind die Belege mindestens zwei Jahre lang aufzubewahren. Gem. § 33 UStDV sind in Rechnungen, deren Gesamtbetrag 250 Euro (bis 31. Dezember 2016: 150 Euro) nicht übersteigt (Kleinbetragsrechnungen), abweichend von § 14 Absatz 4 UStG folgende Angaben erforderlich: Durch die Angabe einer fortlaufenden Nummer in der Rechnung (Rechnungsnummer) soll sichergestellt werden, dass die vom Unternehmer erstellte Rechnung einmalig ist. Wie die Ausnahmeregelung in § 33 UStDV für die Kleinbetragsrechnungen (siehe dazu unten Tz.

12) zeigt, dient die Rechnungsnummer nicht der Vollständigkeits­überprüfung. Entsprechend dieser Zielrichtung bestehen keine Bedenken, wenn (5) 1Vereinnahmt der Unternehmer das Entgelt oder einen Teil des Entgelts fr eine noch nicht ausgefhrte Lieferung oder sonstige Leistung, gelten die Abstze 1 bis 4 sinngem. 2Wird eine Endrechnung erteilt, sind in ihr die vor Ausfhrung der Lieferung oder sonstigen Leistung vereinnahmten Teilentgelte und die auf sie entfallenden Steuerbetrge abzusetzen, wenn ber die Teilentgelte Rechnungen im Sinne der Abstze 1 bis 4 ausgestellt worden sind.